KHD-WALDBRAND Einsatz Eisbach-Rein

2 TAGE Waldbrandeinsatz mit dem KHD-Waldbrandzug in Eisbach-Rein

 

Am Sonntag 26. April 2026 und am Mittwoch 29. April 2026 wurde die FF Hainersdorf vom Bereichsfeuerwehrverband Fürstenfeld zum KHD Waldbrandeinsatz allarmiert.

 

Wir rückten an beiden Tagen mit unserem HLF2 und jeweils 3 Mann aus. Insgesamt waren wir 36 Stunden im Einsatz!

 

Zu den Fotos...

Wir trafen uns jeweils um 03:30 beim Feuerwehrhaus Hainersdorf um dann zum Sammelpunkt des Bereichs zu fahren, dort stiegen dann noch weitere Kammeraden von anderen Feuerwehren zu um dann gemeinsam mit den 8 andern Fahrzeugen der KHD Einheit 46 (Bereich Fürstenfeld) nach Eisbach-Rein zu übersetzen.

 

Direkt vor dem Stift Rein angekommen, bekamen wir den Einsatzbefehl und verlegten über die geschotterte und enge Forststraße auf den Berg hinauf zum Brandherd.

 

Am Einsatzort angekommen hatten wir zahlreiche Aufgaben:

Wassertransport mittels HLF2 aus dem Tal bzw. Ort hinauf zur Brandstelle

Löscharbeiten an der Hauptbrandstelle und Löschung von Spotfeuern

erstellen von Brandschneissen und Wundstreifen um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern

suche nach Glutnestern und ausgraben der brennenden Wurzelstöcke sowie Löschen dieser

entfernen von brennenden Bäumen die die Forstwege blockierten

erstellen von nassen Barrieren durch benetzen des Waldbodens mittels Löschrucksäcken und speziellen D-Waldbrand-Löschleitungen

 

Das steile und unwegsame Gelände war eine Herausforderung, auch die Rauchentwicklung und vor allem Steinschlag waren große Gefahren. Durch die Hitzeentwicklung, Geländebewegungen, umfallender Bäume und den Löscharbeiten lösten sich zahlreiche teils große Steine die den steilen Abhang hinunterrollten. Während den Löscharbeiten musste ständig darauf geachtet werden um rechtzeitig ausweichen zu können.

 

Alle Feuerwehrkammeraden konnten unverletzt wieder nachhause kommen. Unser Fahrzeug erlitt allerdings im unwegsamen Gelände einige Beschädigungen unter anderem durch Steinschlag. Auch wurden teilweise Schläuche und Gerätschaften durch die Hitze und Steinschlag beschädigt.

 

 

Der Brand befindet sich in Eisbach-Rein (in der Gemeinde Gratwein-Straßengel)  im Bereich des Mühlbachkogels.

Der Brandherd ist in äußerst unwegsamem und schwer zugänglichem Gelände.

Dies stellte sowohl für die Kraftfahrer als auch für das eingesetzte Personal eine große Herausforderung dar. Steile Hänge, schwierige Zufahrtswege sowie wechselnde Windverhältnisse erschweren die Löscharbeiten erheblich und erfordern höchste Konzentration sowie großes fahrerisches Können.

 

Der Einsatz verlangt unserer Mannschaft sowie den eingesetzten Gerätschaften höchste Anstrengung und Belastbarkeit ab.

Beim Einsatz kämpfen mehrere Hundert Feuerwehrkräfte gegen die Flammen.

Die Löscharbeiten erfordern einen intensiven und koordinierten Einsatz aller beteiligten Kräfte.

Neben den Bodeneinheiten wird die Brandbekämpfung auch aus der Luft mit Löschhubschraubern massiv unterstützt.

 

Nach wie vor sind ca. 70 Hektar Waldfläche betroffen. Die Schwierigkeit liegt bei den Löschmaßnahmen bei dem sehr schwierigem Gelände, welche sehr unwegsam und steil ist.

 

Seit Einsatzbeginn am 28. April standen 440 Fahrzeuge mit rund 1.800 Kräfte für die Bekämpfung des Waldbrandes im Einsatz.